Ein Application Program, d.h. eine Anwendung beginnt und beendet Transaktionen mit Hilfe einer Schnittstelle des Transaction Managers. Dabei verläßt es sich auf die Steuerung des Transaction Managers und legt nur den Transaktioninhalt und die Transaktiongrenzen fest. Dies tut es, indem es eigene Verarbeitungschritte unter Verwendung von Funktionen eines oder mehrerer Resource Managers definiert und durchführt. Den Resource Manager benutzt das Anwendungsprogramm dabei zur Verwaltung der von ihm benutzten Resourcen.
Resource Manager sind Systemkomponenten die Transaktionsschutz für ihre Resource (Betriebsmittel) in der Art biten, daß diese Resource in globale Transaktionsdienste eines TP-Monitors integriert werden können. Ein Resource Manager erlaubt anderen Programmen mittels einer Schnittstelle den Zugriff auf die von ihm verwalteten Resourcen. Meist sind Resource Manager Datenbanksystemen. Charakteristisch für Resource Manager ist, daß sie Änderungen der von ihnen verwalteten Resourcen als interne Transaktion strukturieren. Mit Hilfe einer speziellen Schnittstelle erlauben Resource Manager, den Abschluß der internen Transaktionen durch den Transaction Manager zu steuern. Da Resource Manager meist im Dienste vieler Transaktionen zugleich arbeiten, müssen sie die einzelnen Zugriffe auf Resourcen einzelnen Transaktionen zuordnen können. Dabei müssen Konflikte, die beim gleichzeitigen Zugriff verschiedener Transaktionen auf die gleichen Resourcen entstehen können, durch den Resource Manager erkannt und aufgelöst werden. Die daraus entstehenden Folgen werden jedoch durch den Transaction Manager berücksichtigt. Typisch für Resource Manager ist auch, daß sie eigenverantwortlich ihre Wiederherstellung betreiben. Dabei stellen sie - soweit irgend möglich - auch die ihnen anvertrauten Resourcen wieder her.
Transaction Manager realisieren das Konzept Transaktion. Sie garantieren einem Anwendungsprogramm die korrekte Durchführung einer von ihm initiierten Transaktion. Transaction Manager realisieren also nicht den Transaktionsinhalt, sondern die Transaktionssteuerung. Da Transaction Manager oft gleichzeitig im Dienste vieler Anwendungsprogramme und Transaktionen arbeiten, gehören folgende Dinge zu ihren Aufgaben:
Zwischen AW und TM The X/Open TX interface is a standard, well-known API that an application program uses to open and close resource managers, start and end global transactions, direct the completion of transactions, and obtain information about the status of transactions.
Man unterscheidet Statische und dynamische Registrierung.
Transaktionsabschluß wird durch den Transaction Manager erst auf Aufforderung durch das Anwendungsprogramm durchgeführt.
Siehe 2PC
Wurde 1984 gegründet. Es ist eine Anwendervereinigung1), die ein Common Applications Environment (CAE)2) anstrebt, welches bestehende Standards berücksichtigt. X/Open und Open Software Foundation haben sich im Jahre 1996 zu Open Group zusammengeschlossen.
Der X/Open Portability Guide (XPG) ist ein früherer Name für den Standard welcher die Einhaltung der Common Application Environment (CAE) spezifiziert. XPG3 (1989) und XPG4 (1992) definieren Betriebssystemme, sprachen, protokolle usw. Ein Branding (Plakette nach bestandener Testsuite) erlaubt es Herstellern, ihre Produkte mit dem X/Open-Siegel zu versehen.
http://www11.informatik.tu-muenchen.de/publications/da/greulich97/node10.html