Transaction Processing Monitor

Beschreibung

TP-Monitore verwalten die Verteilten Transaktionen, inter-application messaging, und andere unternehmensweite Aplikatonsdieste. Ausserdem können TP-Monitore gewisse Heterogenität (z.B. verwalteten Datenbanken) von den Anwendungen verbergen. TP-Monitore zählt man zu den ersten Middleware Systemen.

TP-Monitore (auch TPM) wurden für die Unterschtützung von OLTP-Anwendungen1) entwickelt, welche auf Mainframes ablauften. Mainframeanwendungen wurden über Terminals genutzt, wobei die Anzahl der Terminals in die Tausende gegeangen sind. Man hatte also folgende Anforderungen:

  • Viele parallele Zugriffe
  • große Anzahl möglicher Benutzer
  • hohe Anforderung an die Verfügbarkeit(Heute gelten diese Anforderungen insbesondere im Internetumfeld.)

Um diesen Anforderungen gerecht zu werden wurden die TP-Monitore entwickelt, welche die rudimentäre Funktionalitäten der Mainframe-BS erweitern sollten. Im wesentlichen sind zwei Hauptdienste von TP-Monitoren gemeint:

  • Verwaltung von Transaktionen
  • Verwaltung von Ressourcen (Hauptspeicher, Prozesse, Verbindungen)

Mit gewachsenen Anforderungen in den 70-gen, übernahmen die moderneren Server-Transaktionsmonitore die Aufgaben der TP-Monitore. Heutzutage findet man kaum noch alleinstehende Transaktionsmonitore. Vielmehr sind diese in die Middleware bzw. größere Laufzeit-Umgebungen (Container) mit eingebettet. Beispiel hierfür ist die Java Enterprise Umgebung J2EE.

  • TP-Lite 2 tier.
  • TP-Heavy 3 tier.

Anforderungen

  • Eine große Anzahl angeschloßener Terminals (100 -10000) muss verwaltet werden.
  • Konkurrierende Ausführung vieler Funktionen soll gewährleistet werden.
  • Zugriff auf gemeinsame Daten soll:
    • möglichst aktuell sein
    • konsistent sein
    • authrosiert sein
  • Ein TP-Monitor soll höchste Verfügbarkeit aufweisen, welche sowoll kurze Antwortzeiten sowie Ausfallsicherheit einschließt. Flexible Reaktion auf stochastisches Verkersaufkommen ist ein muss.
  • Unterstützung der Administratoren bei der Systeminstallation, Änderungen Leistungsüberwachung und Tuning.

Aufgaben und Eigenschaften

  • Bewältigung der Heterogenität. Ein TP-Monitor verbirgt weitgehend Heterogenität bezüglich Kommunikationsprotokollen, Netzwerken, Betriebsystemen und Hardware.
  • Kontrolle der Kommunikation.
  • Verwaltung von Terminalen.
  • Präsentationsdienste.
  • Kontextverwaltung.
  • Start/restart
  • Programmverwaltung
  • Konfigurationsverwaltung
  • Lastverteilung (Load balancing)
  • Autorisierung
  • Bereitstellung der Admistrationsschnittstellen

Historischer Rückblick

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TP-Monitor und TRPC

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TP-Monitor v.s. X/OPEN TM

Die Funktionalität eines TP-Monitors und eines X/OPEN- Standard Transkationsmanagers (TM) sind änlich. Man muss aber zwischen beiden strickt Unterscheiden können, denn viele Systembenutzer benötigen den TP monitor nicht (Stapel AW, Ad-hoc Anfragen über diereckte SQL-Schnittstelle, CAD2)) wohl aber die Transaktionsunterstützung. So ist die Konsequenz die Trennung der Komponenten zur durchführung von:

  • der Tranasktionskontrolle (X/OPEN TM)
  • des transaktionsorientierten Betriebsmittel-Scheduling (TP-Monitor)

TP-Monitore wurden viel früher entwickelt als der X/OPEN DTP Standard erschien. Es gibt aber natürlich X/OPEN DTP kompatible TP Monitore. Siehe IBM Beispiel

Ein TP-Monitor verwaltet die RM's, siehe dazu Middleware Aspekte von verteilten TA-verwaltung

Links

Relevanten Themen

Beispiele

TP-Monitore:

1) Online Transactional Processing
2) Hat eine eigene Terminalumgebung
de/middleware/tp-monitor.txt · Last modified: %2008/%04/%26 %12:%Apr by aho
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